Laufen und die Jahreszeiten

In Deutschland gibt es mehr oder weniger noch 4 verschiedene Jahreszeiten, die man spüren kann. Die alle ihre Vor- und ihre Nachteile mit sich bringen. Beim Laufen finde ich, merkt man das ganz besonders.

Ein wichtiger Unterschied, den die vier Jahreszeiten inne haben, sind die täglichen Sonnenstunden. Ist man eher eine Morgen-Läuferin, merkt man ganz bewusst, ob es morgens dämmrig ist, wenn man die Laufschuhe schnürt. Ist es bereits hell und die Luft ganz frisch oder ist es morgens noch dunkel? Ebenso, wenn man abends zum Training geht oder für sich eine Runde nach der Arbeit drehen möchte. Geht ihr denn laufen, wenn es dunkel draußen ist?

Schnallt ihr euch eure Stirnlampe an und traut euch in den Wald? Wenn alles friedlich scheint, man aber hinter jedem Busch Geräusche hört, die einem bei Helligkeit gar nicht auffallen und vor allem auch nicht gruselig wirken? Oder genießt ihr gar die Stille und freut euch, wenn euch zwei leuchtende Punkte aus dem Wald beobachten und ihr euch der Natur ganz nah fühlt?

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den der Jahreszeitenwechsel mit sich bringt, ist der Temperaturunterschied. Könnt ihr euch im Training richtig quälen, wenn es draußen 30°C sind und die Luftfeuchtigkeit euch das Atmen erschwert? Manchen macht die Hitze mehr aus als anderen. Und wie ist es im Winter? Trifft man sich zum Laufen, ist es zu Beginn erst einmal kalt. Aber wenn man dann losläuft und die Gelenke in Schwung kommen, kann man die kühle Luft um den aufgeheizten Körper herum vllt. sogar genießen.

Wie so oft beim Laufen, kann man den Wohlfühlfaktor mit der passenden Kleidung natürlich beeinflussen. Sobald ein kühles Lüftchen geht, benötige ich z.B. ganz schnell ein dünnes Stirnband, weil meine Ohren sonst schnell weh tun. Beim Loslaufen im Winter brauche ich unbedingt Handschuhe, da die Hände sonst gar nicht aufwärmen. Nach 10 Minuten Warmlaufen, ziehe ich sie schon wieder aus, da mir sonst zu warm wird. Jeder hat ein anderes Wärme- und Kälteempfinden. Wie immer ist es hier wichtig, dass ihr auf euer Körpergefühl hört.

In der Hitze ist der Körper schnell überbeansprucht und wenn man ohne Pulsmessung trainiert, versteht man nicht, warum man nicht die gleiche Leistung erbringen kann, wie ein paar Wochen zuvor. Der Körper wird dann bereits bei seiner Temperaturregulierung extrem beansprucht.

Und noch ein ganz wichtiger Aspekt beim Wechsel der Jahreszeiten ist natürlich der optische Wandel der Natur. Jede Zeit hat seinen ganz speziellen Reiz. Seid aufmerksam und genießt die Schönheit der Natur!

Wir freuen uns auf den Herbst, die bunten Blätter und die perfekten Temperaturen, um Laufen zu gehen!

Viel Freude dabei!

Tammy und Nicki

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