Laufen am Berg

Bergauflaufen ist anstrengend! Und total cool! Aus verschiedensten Gründen macht es Sinn, wenn man bereits über eine ausgeprägte Grundausdauer verfügt, sich mal an Anstiege zu wagen.

Hier in Darmstadt und Umgebung findet man überall tolle Laufstrecken, die sich wunderbar dafür eignen. Den Siebenhügelsteig, welcher von der Darmstädter Mathildenhöhe bis nach Eberstadt super ausgeschildert über alle möglichen Erhebungen in wunderschöner Umgebung führt. Oder natürlich die Bergstraße und der Odenwald mit seinen berühmten Erhebungen „Melibokus“ oder z.B. „Burg Frankenstein“.

Beginnt man mit dem Bergauflaufen, sollte man nicht denken, dass man im gleichen Tempo unterwegs ist als in der Ebene. Das ist man in der Regel auch nach vielen Jahren Berglauferfahrung nicht. Ganz wichtig ist es, dass man viel kleinere Schritte macht. Auch der Armeinsatz und der Abdruck vom Boden sind wichtig. Der Oberkörper soll möglichst aufrecht gehalten werden, damit die Lungen ihr ganzes Volumen nutzen können. Ermüdet man nach einer Weile, macht sich die Rumpfmuskulatur bemerkbar, die eben diese aufrechte Haltung unterstützt.

Das Bergauflaufen ist ein super ergänzendes Training, um auch das Laufen in der Ebene zu verbessern. Muskulatur und Herzkreislauf werden stark beansprucht und somit trainiert. Der Kniehub wird am Berg gestärkt, da man bergauf die Beine natürlich höher heben muss als in der Ebene.

Weiterhin werden beim Berglauf Muskelgruppen trainiert, die in der Ebene vernachlässigt werden. Die Pomuskeln, die Rumpfmuskeln und ein starker Fußabdruck werden u.a. stärker beansprucht, was einem selbstverständlich auch im Flachen zu Gute kommt. Wadenmuskeln und Achillessehne werden extrem beansprucht, weshalb man, wie bei allem, auch den Berglauf gesund dosiert beginnen sollte.

Die Aufprallkräfte sind bergauf geringer als in der ebene, weshalb der Stütz- und Bewegungsapparat geschont werden. Bergab ist das das Gegenteil. Hier ist der Aufprall höher und die Belastung der Gelenke somit ebenso. Hier eher kurze und tänzelnde Schritte machen, Bauch und Po aktiv anspannen.

Weiterhin hilft es, bergab die Arme etwas weiter vom Körper weg zu halten, um das Gleichgewicht zu unterstützen. Der Blick sollte immer ein paar Meter nach vorn gerichtet sein, damit man vorausschauend laufen kann. Bergablaufen ist ein gutes Training für die Aufmerksamkeit und somit für das Gehirn. Deshalb soll es Alzheimer vorbeugen.

Fazit: Berglaufen macht großen Spaß! Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Aussicht oben auf dem Berg, die man sich mit seiner eigenen Muskelkraft erarbeitet hat, zu genießen!

AUF geht’s 😉

Tammy und Nicki

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