Challenge saisonal und regional

Schwarzwurzel („Winterspargel“)

Die Schwarzwurzel hat Ihren Namen aufgrund der schwarzen erdigen Schale um sie herum erhalten. Bis zum 16. Jhd. war sie vor allem in Spanien als wild wachsende Heilpflanze bekannt. Seit dem 17. Jhd. wird sie auch als Gemüse in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland angebaut.

Geerntet wird die Schwarzwurzel im Herbst und Winter. Ihren Beinamen „Winterspargel“ hat sie aufgrund mehrerer Eigenschaften. Zum einen wird sie genauso aufwendig geerntet wie Spargel, zum anderen ist sie unter ihrer schwarzen Schale komplett weiß. Und der Geschmack ist: intensiv, würzig und leicht nussig.

Die Schwarzwurzel enthält super viele Nährstoffe: viel Kalzium, Phosphor und Inulin (löslicher Ballaststoff, sehr gut für den Fettstoffwechsel und die Darmflora), niedriger Fett- und Kaloriengehalt -> figurfreundlich, viel Kalium -> natürlich entwässernd.Kann allerdings viel Nitrat enthalten. Dem kann man mit Vit. C entgegenwirken zum Beispiel durch Zitronensaft in der Sauce oder einem Glas frischen O-Saft dazu.

Des Weiteren sind die Inhaltsstoffe der Schwarzwurzel wie folgt:
Kcal: 17
Eiweiß: 1,3g
Fett: 0,4g
Kohlenhydrate: 2g
Ballaststoffe: 17g

Zubereitung:
Die Schwarzwurzel muss geschält werden, oder man kauft sie bereits geschält im Glas. Sie wird zubereitet wie Spargel, also entweder kurz in Salzwasser kochen oder leicht anbraten.Besonders gut passen alle möglichen Wurzelgemüse dazu, Karotte, Pastinake und vor allem Kartoffeln. Auch frische oder tiefgefrorene Kräuter machen sich gut in Gerichten mit Schwarzwurzel, zum Beispiel Petersilie. Auf dem Bild seht ihr die Schwarzwurzel gekocht und leicht abgebunden auf Salzkartoffeln, mit etwas Petersilie verfeinert.

Wie bereitet Ihr die Schwarzwurzel am liebsten zu? Habt Ihr noch einen Tipp für uns, wie sie noch unwiderstehlicher wird? Kanntet ihr die Schwarzwurzel vielleicht noch nicht?

Wir freuen uns von euch zu lesen.

Guten Appetit wünschen,
Nicki und Tammy

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