Laufen im Winter

Im Winter laufen – was bedeutet das in Zeiten von globaler Erwärmung? Kommt darauf an, wo man laufen geht… Ist man in den Alpen unterwegs, hat man es sicherlich mit Schnee zu tun, in deutschen Mittelgebirgen vielleicht auch manchmal. In der Stadt höchstens mal mit Schneematsch, wenn nachts mal ein paar Schneeflocken fallen.

Wie aber gehe ich mit Minusgraden um, wenn ich laufen gehen möchte? Die Mütze ist ein hilfreicher Begleiter, um nicht auszukühlen. Ebenso wärmere Laufsocken als üblich und Handschuhe. Denn am meisten Wärme verliert der Körper über die Gliedmaßen, die sich weit weg vom Rumpf befinden.

Mit dem Zwiebellook ist man sowieso immer gut beraten. Im Winter erst recht. Läuft man los, ist der Körper noch nicht aktiviert. Der Puls muss erst einmal in Schwung kommen und die Gelenke müssen sich aufwärmen. Umso wichtiger ist der langsame Start und das ausführliche Aufwärmen, wenn man ein Tempotraining oder einen Wettkampf absolvieren möchte. Nach 2-3 km Laufen und am besten noch ein paar Lauf-ABC-Übungen, um gezielt die Gelenke aufzuwärmen, ist der Körper bereit, Leistung zu erbringen. Und dann ist die dicke Jacke vllt. schon überflüssig.

Ein sogenannter „Baselayer“, ein langes atmungsaktives Oberteil, welches eng am Körper anliegt und Schweiß direkt vom Körper wegtransportiert. Darüber, je nach Temperatur und dem eigenen Empfinden, ein T-Shirt oder ein langes, lockerer sitzendes Langarmshirt und eine winddichte Jacke. Empfehlenswert sind außerdem eine lange Hose und Socken, die keine Kältebrücke zwischen Knöchel und Hose zulassen, die also lang genug sind. Ein Buff dabei zu haben empfiehlt sich auch immer. Ihr könnt es als Halstuch tragen und wenn es euch zu warm wird, einfach um das Handgelenk wickeln.

Die Schuhe sollte man je nach Untergrund wählen. Es gibt Laufschuhe, die guten „Grip“ im Matsch haben und solche, mit welchen man mehr Halt auf Schnee und Eis hat-wobei der Halt auf Eis auch relativ ist. Möchtest du durch tiefen Schnee laufen und dabei keine nassen Füße bekommen, benötigst du Schuhe mit einer wasserdichten Membran.

Und seid ihr mal am Abend unterwegs, am besten immer die Stirnlampe bereithalten, falls der Lauf länger wird und das Tageslicht verschwindet.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Laufen im Winter und bei Kälte gesammelt?

Wir freuen uns über Feedback!

Tammy und Nicki

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