Entspannung in der Vorweihnachtszeit

Entspannt durch die (Vor-)Weihnachtszeit?!
Das ist für viele vermutlich nicht vorstellbar. Immerhin müssen viele Geschenke besorgt, Erledigungen getätigt und ein Weihnachtsmenü auf die Beine gestellt werden. Und das alles neben dem gewöhnlichen Alltag, der schon genug von einem abverlangt.
Geht das überhaupt, entspannt durch diese Zeit zu kommen?

Wir denken JA. Hier unsere Tipps zum Ausprobieren:

1. Ein großer Stressfaktor stellt der „Konsumzwang“ der Gesellschaft dar. Jedes Jahr muss das Geschenk des Vorjahres übertrumpft werden. Und dazu am besten noch praktisch sein. Wie wäre es mit einem Abkommen zwischen den Schenkenden, sich insgesamt weniger zu schenken? Vielleicht statt materialistischer Güter, die in überfüllten Kaufhäusern erworben werden müssen (aktuell vielleicht nicht so überfüllt), etwas selbst gemachtes. Das kann alles Mögliche sein. Etwas eingekochtes, und im Freundeskreis wird selbstgemachter Apfelkompott verteilt. Oder eine Einladung für ein gemeinsames Essen, oder oder oder. Dir sind keine Grenzen gesetzt.

2. Ein weiterer Stressfaktor ist der eigene Perfektionsanspruch. Das betrifft vor allem diejenigen, die an Weihnachten einladen. Alles soll perfekt sein. Immerhin ist es das Fest der Liebe, da wird natürlich neben einem perfekt gedeckten Tisch und einer perfekt gesäuberten Wohnung, auch erwartet, dass der Gastgeber/ die Gastgeberin perfekt aussieht und ja nicht die Anstrengungen im Vorhinein durchscheinen lässt. Doch vielleicht sind die Ansprüche der Gäste gar nicht so hoch. Vermutlich kommen die Kinder, Eltern, Großeltern und vielleicht gute Freunde zu Besuch. Wir können uns vorstellen, dass gerade diesen Personen es wichtiger ist, dass es dem Gastgeber/ der Gastgeberin gut geht, dass er/sie sich nicht so verrückt macht und das Fest ebenfalls genießen kann.

Sprecht doch im Vorhinein mit euren Gästen über die Erwartungen an den Abend. Worauf legen sie wert? Macht sich überhaupt noch jemand etwas aus der Weihnachtsgans, oder wurde umgedacht und man würde sich über etwas unaufwändigeres viel mehr freuen?

Es könnte sich auch ergeben, dass man angeboten bekommt, dass Gäste etwas beisteuern. Einer bringt das selbstgemachte Rotkraut, der andere seine weltbesten Semmelknödel mit. Wir sind uns sicher, dass es für viele ok ist, einem unter die Arme zu greifen, wenn man dafür das Weihnachtsfest mehr genießen kann.

Wenn bereits diese zwei Punkte im Vorhinein geklärt werden, sind wahrscheinlich große Lasten von einem genommen. Sprecht darüber mit euren Lieben und lasst euch von der positiven Resonanz überraschen 🙂

Schreibt uns: Was sind eure größten Stressfaktoren in der Weihnachtszeit? Wie geht ihr mit diesen um? Könnt ihr euch vorstellen die Tipps oben umzusetzen?

Wir wünschen Euch eine stressfreie Zeit,
Nicki und Tammy

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