26.12.20 Balance im Alltag

Balance im Alltag. Worüber reden wir da eigentlich? Vielleicht über den allen bekannten Begriff Work-Life-Balance? Gehört nicht mehr in den Alltag, als nur zu „leben“ und zu „arbeiten“. Das ist vermutlich je nach Definition des Einzelnen unterschiedlich. Was bedeutet „leben“?Wir sind der Meinung, dass es sechs Bereiche im Leben gibt, die alle wichtig und ausgeglichen sein müssen, um die perfekte Balance in seinen Alltag zu bekommen.

1. Körper und Gesundheit
2. Liebe und Partnerschaft
3. Freunde und Familie
4. Karriere und Beruf
5. Spiritualität und Zeit für dich
6. Wissen und neues Entdecken

Geht es unserem Körper und unserem Geist gut, steigt auch unser Wohlbefinden. Dieses Wohlbefinden ist nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Mitmenschen spürbar, wodurch die Beziehung zu diesen gestärkt werden kann. Geht es einem selbst gut, kann man auch Energie in andere investieren.

Liebe ist ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der unser Wohlbefinden positiv beeinflussen kann. Das geht sehr gut zu einem Partner, zu den Kindern, aber auch zu sehr guten Freunden. Diese Liebe kann gestärkt werden, indem man Quality-Time mit den „wichtigsten“ Personen seines Lebens verbringt. Sprecht miteinander, tauscht euch aus, geht gemeinsam raus und erlebt etwas. Die aktive Zeit miteinander, stärkt die Beziehung und lässt sie wachsen.

Freunde und Familie muss man pflegen, das weiß jeder. Pflegt man die Beziehung zu diesen Menschen nicht, kann sie in die Brüche gehen oder verkümmern. Aktiv Zeit in diese Beziehungen zu stecken ist wichtig, denn wenn es einem mal schlecht geht, werden diese Menschen die ersten sein, die für dich da sein werden. Eine kurze Nachricht kann da manchmal schon ausreichen, um die Beziehung zu pushen, wenn sie mal droht einzustürzen. Einfach mal wieder ein Lebenszeichen geben und fragen wie es dem anderen geht.

Arbeitest du in einem Job oder in einem Beruf? Da gibt es einen großen Unterschied. Ein Job ist ein notwendiges Übel, dass man ausführt, um seine Lebenshaltungskosten zu decken. Ein Beruf hingegen ist eine Tätigkeit, zu der man sich berufen fühlt. Hat man seinen Beruf gefunden, geht man mit Freude seiner Arbeit nach und macht Fortschritte ohne große Anstrengungen, da man die Zeit zur Weiterentwicklung gerne investiert. Ist man noch in einem Job, sollte man nachdenken, Zeit zu investieren, um seinen Beruf zu finden. Eine halbe Stunde am Tag kann schon genügen, um sich Gedanken darüber zu machen, was man wirklich arbeiten möchte und herauszufinden, wie man dorthin kommt. Schritt für Schritt kann man seinem Ziel näher kommen.

Wer bin ich? Was ist mein Sinn des Lebens? Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Diese Fragen werden in unserer Wohlstandsgesellschaft immer mehr gestellt. Und das ist gut so. Indem wir uns mit solchen Fragen und allgemein mit uns selbst beschäftigen, desto mehr stärken wir die Beziehung zu uns selbst. Und diese Beziehung ist nun mal die wichtigste, da wir 24/7 mit uns selbst leben dürfen.

Um unser Gehirn fit zu halten, müssen wir es mit Wissen füttern. Nur dadurch kann es wachsen und sich weiterentwickeln. Das ist sehr wichtig, denn wo kein Wachstum herrscht, da kommt es zu Stillstand und Rezession. Was können wir also dagegen machen? Muss ich jetzt eine neue Sprache lernen um mein Gehirn fit zu halten? Nicht unbedingt. Das ist natürlich eine Möglichkeit um dieses Ziel zu erreichen, doch es gibt noch tausend andere. Lies zum Beispiel einfach ein Buch, das du noch nicht kennst. Oder Besuche einen VHS-Kurs, nimm an Kursen und Seminaren teil, diskutiere mit deinen Freunden über aktuelle Themen, bilde dich in einer Richtung weiter, die dich schon immer interessiert hat, und und und. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wie geht ihr mit diesen Säulen um? Seid ihr im Einklang mit euch selbst? Habt ihr eure Balance im Griff oder hapert es noch an manchen Stellen?Wir sind gespannt von euch zu lesen 🙂

Wir wünschen einen ausgeglichenen Tag,
Nicki und Tammy

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