Pace am Berg

Geht ihr manchmal in die Berge laufen? Also, mit „Berge“ meine ich, lauft ihr manchmal bergauf? Dass damit nicht unbedingt die Alpen gemeint sind, sollte betont werden. Es gibt so viele wunderschöne Mittelgebirge in Deutschland, die unheimlich viel Platz bieten, um sich auszutoben!

Bei uns ganz um die Ecke der wunderschöne Odenwald. Hier gibt es unzählige ausgeschriebene Wanderwege. Heißt, ohne aufwendige Vorbereitung hat man die Möglichkeit, sich vor Ort zu orientieren und die wunderschöne Natur zu genießen – keuchend, versteht sich 😉

Wie aber geht man an das Berglaufen heran?

Habt ihr bereits eine starke Ausdauer beim Laufen, werdet ihr euch wundern, wie anders das Gefühl ist, wenn man plötzlich länger am Stück bergauf läuft. Aber keine Sorge. Immer schön LANGSAM. Das ist das Geheimnis. Geht an den Berg heran, lauft ganz langsam und mit sehr kurzen Schritten los. Wahrscheinlich fühlt es sich langsamer an, als wenn ihr wandern würdet. Das ist normal! Achtet darauf, dass euer Oberkörper aufrecht bleibt, damit eure Lungen schön viel Platz haben. Unterstützt die Laufbewegung aktiv mit den Armen.

Startet ruhig so, dass ihr euch einen Anstieg aussucht und ihn öfter hintereinander hochlauft. Entwickelt ein Tempogefühl und ein Körpergefühl für die neue Anstrengung. Das Bergauflaufen erfordert sehr viel Kraft in den Fußgelenken, den Oberschenkeln, den Waden und dem Po.

Allgemein dient es als sehr gutes ergänzendes Krafttraining zum Laufen im Flachen. Da man bergauf häufig mit eher weniger Sauerstoff auskommen muss, dient dieses Training als effektives anaerobes Training (Energiebereitstellung mit Sauerstoffdefizit).

Die Anpassung des Körpers geht in der Regel sehr schnell, wenn man regelmäßig entsprechende Reize setzt. Versucht ruhig einmal pro Woche in das nächste Mittelgebirge zu fahren und startet mit dem Berglaufen. Seid ihr soweit, dass ihr eine gewisse Bergauf-Ausdauer aufweist, traut euch ruhig mal an einen schönen Rundkurs. Bei Bergläufen ist es ganz normal, dass man regelmäßig bergauf anfängt zu Wandern. Versucht, zur Beschleunigung der Körperanpassung, die Anstiege zu laufen. Wenn es zu viel wird, geht ihr ins Wandern/Powerhiken über. Bei starker Steigung, unterstützt die Laufbewegung durch das Abstützen auf den Knien.

Bergab lauft ihr (außer im Wettkampf natürlich) konzentriert, mit Körperspannung und kontrolliert. Zieht den Bauch ein und spannt den Po an – das entlastet die Knie. Außerdem dient das Bergablaufen auf anspruchsvolleren Pfaden als super Koordinationstraining und hält euren Kopf fit.

Am allerwichtigsten beim Berglaufen ist es, dass ihr auch mal innehaltet und die wunderschöne Umgebung und die Ruhe genießt.

Habt ihr bereits Erfahrungen im Berglaufen? Wo seid ihr am liebsten unterwegs?

Wenn ihr euch Anleitung und Begleitung beim Bergtraining wünscht, zögert nicht und kontaktiert uns:

Tammy & Nicki

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