Perspektive

Ist das Glas denn nun halb leer oder halb voll?
Man könnte auch fragen, bin ich Pessimist oder Optimist, denn darauf läuft die ganze Sache hinaus. Sehe ich eher das Schlechte um mich herum, oder bin ich auf die guten Ansichten ausgerichtet? Und was ist die richtige Wahl? Hier geht es ab in die Psychologie:

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Optimisten glücklicher sind als Pessimisten. Sie sind weniger depressiv, im Durchschnitt selbstsicherer, autonomer, selbstverwirklichter, angepasster, ausgeglichener und sogar seelisch gesünder.

Optimismus ist gut für die Psyche! Doch aufgepasst, unrealistischer Optimismus kann auch großen Schaden anrichten. Spielt man alle Gefahren herunter, oder sieht man gegebene Wahrscheinlichkeiten nicht mehr klar, kann das ggf. nicht gut ausgehen. Meine Chancen im Lotto zu gewinnen sind genauso hoch, wie die jedes anderen. Meine Chance in genau dem Flugzeug zu sitzen das abstürzt, ist genauso hoch wie für ebenfalls jeden anderen (die Chance durch einen Flugzeugabsturz zu sterben ist deutlich geringer, als an einem Autounfall. Und dennoch ist das Risiko immer da.)

Dennoch scheinen unter dem Strich die positiven Konsequenzen eines unrealistisch hohen Optimismus die negativen zu überwiegen. Es scheint also, als wäre ein halb volles Glas insgesamt gesünder als ein halb leeres.

Wir wünschen einen realistisch optimistischen Tag,
Nicki und Tammy

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