Bewegung an der frischen Luft

Jeden Tag bewegen wir uns. Mal mehr, mal weniger. Viel drin, beim Haushalt, an der Arbeit, im Homeoffice,… da kommt das Rausgehen immer mal wieder zu kurz.

Dabei ist draußen sein förderlich für die Gesundheit. Kombiniert man das mit Bewegung, kann der gesundheitsförderliche Aspekt ganz leicht gesteigert werden.

Warum frische Luft so gut tut? Das erfährst du jetzt:

Bestimmt hast du selbst schon einmal die Erfahrung gemacht, wenn du dich gestresst fühlst, die Arbeit dich ausgelaugt hat, oder sich dein Kopf anfühlt, als würde er aus allen Nähten platzen, dann hilft das Rausgehen um den Kopf „frei zu bekommen“. Und das ist nicht nur bei dir so. Wer sich an der frischen Luft bewegt, ist ausgeglichener und glücklicher. Bewegung an der frischen Luft fördert nämlich das körpereigene Hormon Serotonin. Serotonin ist ein Botenstoff, der in unserem Nervensystem Informationen weitergibt. Er kann unter anderem auch unsere Emotionen beeinflussen. So gilt Serotonin im Allgemeinen auch als „Glückshormon“. Nach der Ausschüttung von Serotonin, das unter anderem bei Bewegung an der frischen Luft ausgeschüttet wird, steigert sich das Wohlbefinden. Wohlbefinden sorgt für Entspannung und Entspannung sorgt für eine bessere Durchblutung aller Körperregionen. Wird der Körper gut durchblutet, wird er optimal mit allem versorgt, was er für eine korrekte Funktionsweise benötigt.

Des Weiteren wurde herausgefunden, dass Personen, die sich mindestens 30 Minuten täglich an der frischen Luft befinden, deutlich weniger krank sind. Die frische Luft stärkt bis zu einem gewissen Maß das Immunsystem, so dass dieses zum Beispiel weniger anfällig für Grippeviren und Bakterien ist.

Damit das Gehirn ordentlich arbeiten kann, muss es mit ausreichend Sauerstoff versorgt sein. Merkt man, dass das Konzentrieren schwer fällt, hilft schon ein kleiner Spaziergang oder eine Runde Joggen an der frischen Luft, dass die Konzentrationsfähigkeit steigt und sich das Gehirn wieder fit anfühlt.

Und zu guter Letzt profitieren wir beim Rausgehen von der positiven Wirkung des Sonnenlichts. Vor allem jetzt, da die Tage wieder kürzer werden, wird die allgemeine Antriebslosigkeit vermutlich wieder zunehmen. Schuld daran ist zum einen, dass die Sonnenstunden kürzer werden. Nun eine gute Nachricht, damit wir vom Sonnenlicht profitieren können, müssen wir die Sonne nicht mal sehen. Das was uns so gut tut, sind nämlich die UV-Strahlen der Sonne. Diese dringen auch durch Wolken bis zu uns vor. Allerdings nicht durch die Wände unseres Zuhauses. Wenn die Laune also mal wieder in den Keller sinkt und man nicht so recht weiß warum, ab raus. Auch wenn es bewölkt ist, päppeln uns die UV-Strahlen wieder etwas auf und lassen uns besser fühlen.

Also raus gehen, bewegen und du fühlst dich direkt besser 🙂

Wir wünschen gutes Wetter (auch wenn es nicht notwendig ist, um dem Körper mit dem Rausgehen etwas Gutes zu tun).

Nicki & Tammy

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